Die Geschichte von Leo

Wenn Liebe nicht reicht

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Leo war ein kräftiger, stolzer Kater. Er lebte bei seiner Besitzerin Anna, geliebt, umsorgt, regelmäßig geimpft, entwurmt und natürlich: gefüttert. Wie es so üblich war, bekam Leo das, was viele Katzenhalter als „hochwertig“ bezeichnen: industriell gefertigtes Trocken- und Nassfutter, ausgewogen, speziell für Katzen mit empfindlicher Verdauung oder kastrierte Tiere. Das, was empfohlen wird.

Leo war ein verspielter, sanfter Kater, der gerne in der Sonne döste, stundenlang auf der Fensterbank saß und leise schnurrte, wenn Anna ihn streichelte. Doch plötzlich veränderte sich alles. Eines Morgens saß Leo nur noch apathisch im Katzenklo. Er presste, miaute kläglich, aber kein Urin kam. Anna, voller Sorge, brachte ihn sofort in die Tierklinik. Die Diagnose: Struvitsteine. scharfkantige Kristalle, die die Harnwege verstopfen. Eine lebensbedrohliche Situation.

Klinikaufenthalt, Katheter, teures Diätfutter

Leo wurde notoperiert. Katheter, Schmerzmittel, Antibiotika und ein spezielles Diätfutter für Katzen mit Blasenproblemen. Anna war erleichtert, als sie ihn wieder mit nach Hause nehmen durfte. Doch Leo verweigerte das neue Futter. Nach zwei Tagen Hungerstreik rief Anna erneut in der Klinik an. Man empfahl den Wechsel auf ein gleichwertiges Diät-Trockenfutter. Auch das rührte Leo kaum an.

Die Futterkosten stiegen, die Sorgen auch. Anna versuchte alles: Leberwurst zum Untermischen, Pasten zur Harnansäuerung, erhitztes Wasser mit Brühe. Manchmal half es, manchmal nicht. Leo wurde zusehends schwächer.

Rückfälle und die Spirale nach unten

Einige Monate später: erneut Blasensteine, diesmal Oxalatsteine. Wieder Klinik, wieder Medikamente, erneut ein anderes Diätfutter. Diesmal für nierenkranke Katzen. Doch Leos Zustand verschlechterte sich. Er fraß kaum noch, trank wenig, seine Augen wurden glanzlos. Eine Blutuntersuchung brachte die bittere Wahrheit: Leo war nierenkrank. Der Kreatininwert war erhöht, ebenso der Phosphorgehalt. Die neue Diagnose: chronische Niereninsuffizienz.

Der Anfang vom Ende

Trotz Infusionen, Spezialnahrung und allen Bemühungen von Anna und den Tierärzten, verlor Leo zunehmend an Kraft. Seine Lieblingsplätze ignorierte er, miaute nachts vor Schmerzen. Der einst lebensfrohe Kater wurde zu einem Schatten seiner selbst. Nach einem besonders schweren Rückfall, traf Anna die schwerste Entscheidung ihres Lebens: Leo wurde eingeschläfert. Er wurde keine acht Jahre alt.

Infobox: Warum Katzen absolute Fleischfresser sind

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Katzen sind obligate Karnivoren, das bedeutet: Sie müssen Fleisch fressen. Ihr Stoffwechsel ist darauf ausgelegt, Energie fast ausschließlich aus Proteinen zu gewinnen. Sie benötigen tierische Aminosäuren wie Taurin, Arginin und Methionin. Stoffe, die ausschließlich in Fleisch vorkommen.

Anders als Hunde können sie pflanzliche Bestandteile nur sehr eingeschränkt verwerten. Ihr kurzer Darm ist nicht für die Verdauung von Getreide, Stärke oder pflanzlichen Eiweißen gemacht. Daher ist ein hoher Fleischanteil, idealerweise aus hochwertigen, frischen Zutaten essenziell.

Warum entstehen Struvit- oder Nierensteine überhaupt?

Blasensteine entstehen meist durch einen unausgeglichenen pH-Wert im Harn, oft durch übermäßigen Getreideanteil im Futter und Flüssigkeitsmangel. Vor allem bei Katzen, die von Natur aus sehr wenig trinken und Feuchtigkeit über das Futter aufnehmen, führt Trockenfutter schnell zu einer zu hohen Harnkonzentration. Der Urin wird zu alkalisch – ideale Bedingungen für die Bildung von Struvitsteinen.

Oxalatsteine entstehen bei zu saurem Urin, oft in Folge von übertriebener Harnansäuerung oder durch dauerhaft unausgewogene Ernährung. Beide Formen führen zu Schmerzen, Entzündungen und im schlimmsten Fall zu Nierenschäden.

Zusammensetzung gängiger Diät-Trockenfutter (anonymisiert)

Beispiel 1 (Industrie-Futter A):
Geflügelmehl, Mais, Reis, Tierfett, Pflanzenproteinisolat, Cellulose, Lignocellulose, synthetische Vitamine, künstliche Mineralstoffe, Konservierungsmittel

Beispiel 2 (Industrie-Futter B):
Mais, tierische Nebenprodukte, Sojaprotein, Reis, Maiskleber, Aroma, synthetische Zusätze, pflanzliche Ballaststoffe

Beispiel 3 (Industrie-Futter C):
Geflügelprotein, Weizen, Reis, Maiskleber, Rübentrockenschnitzel, tierische Fette, Mineralstoffe, synthetische Vitamine

Was fällt auf? Kaum hochwertiges Fleisch, stattdessen viel Getreide, Pflanzenproteine, künstliche Zusätze und Aromastoffe. Für ein Tier, das reiner Fleischfresser ist, eine denkbar ungünstige Zusammensetzung.

Geflügelmehl ist kein pures Muskelfleisch, es handelt sich meist um ein Produkt aus Rückständen der Fleischverarbeitung, darunter Haut, Knochen, Innereien und gelegentlich sogar Federn. Auch Geflügelprotein ist ein Sammelbegriff. Deklariert wird oft nicht, um welches Tier es sich handelt oder wie hochwertig die Quelle ist.

Zudem erlaubt die deutsche Deklaration, dass Fleisch im Trockenfutter als Frischfleisch angegeben wird, dabei enthält frisches Fleisch etwa 70–80 % Wasser. Wird es getrocknet, bleiben oft nur rund 20–30 % der ursprünglichen Masse übrig. Ein Trockenfutter mit angeblichen 60 % Frischfleisch enthält real nur ca. 12–18 % Fleischanteil. Wenn überhaupt. Der Rest ist meist Getreide oder pflanzliches Protein.

Auch die vielen synthetischen Vitamine und Mineralstoffe sind nötig, weil die industrielle Herstellung durch hohe Temperaturen viele Nährstoffe zerstört.

Die Alternative: Natürlich artgerecht mit Reico

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Bei Reico steht artgerechte Ernährung im Mittelpunkt. Die hochwertigen Nassfutter enthalten einen hohen Fleischanteil in Lebensmittelqualität, schonend gegart, ohne synthetische Zusätze. Durch die enthaltene Feuchtigkeit wird der Organismus der Katze optimal unterstützt, besonders wichtig zur Vorbeugung von Harnwegserkrankungen.

Reico verzichtet auf künstliche Zusatzstoffe, da durch die schonende Verarbeitung natürliche Vitamine und Mineralien erhalten bleiben. Die Zusammensetzung orientiert sich an der Natur. angepasst an die Bedürfnisse eines echten Fleischfressers.

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Warum viele dennoch Industrieprodukte empfehlen:

Große Futterhersteller stellen häufig kostenlose Proben zur Verfügung und unterstützen Fortbildungen, teilweise mit wirtschaftlichem Interesse. Laut verschiedenen Berichten erhalten viele eine stark von der Industrie beeinflusste Ausbildung, bei der ein hoher Anteil an Getreide im Futter nicht hinterfragt wird.

Wichtig: Bei akuten Beschwerden muss immer ein Tierarzt aufgesucht werden. Unsere Empfehlungen ersetzen keine medizinische Behandlung – können aber langfristig eine wertvolle Unterstützung darstellen.

FAQ Harnwegserkrankungen bei Katzen

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Sollte dir noch eine Frage fehlen, nehme gerne mit uns Kontakt auf oder hinterlasse gerne einen Kommentar.

Struvitsteine bestehen aus Magnesium, Ammonium und Phosphat. Sie entstehen, wenn der Urin zu basisch (alkalisch) ist, was häufig bei einer Ernährung mit viel Getreide, wenig Feuchtigkeit und minderwertigen Proteinen vorkommt. Struvitsteine können die Harnröhre verstopfen, besonders gefährlich bei Katern.

Oxalatsteine bestehen aus Kalzium und Oxalsäure und entstehen vor allem bei zu saurem Urin. Sie sind hart, scharfkantig und lösen sich nicht durch Ansäuern auf. Eine Operation oder Spülung ist oft nötig. Sie treten häufig bei älteren Katzen auf oder nach einer übermäßigen Ansäuerung des Futters.

Nierensteine (Nephrolithen) sind feste Ablagerungen im Nierenbecken. Sie können aus verschiedenen Mineralien bestehen (z. B. Kalzium, Oxalat, Struvit) und die Nierenfunktion beeinträchtigen. Oft entstehen sie durch falsche Ernährung oder genetische Veranlagung.

Ja. Artgerechte Ernährung mit natürlichen, unverarbeiteten Zutaten kann das Risiko deutlich senken. Sie stabilisiert den Harn-pH, entlastet die Nieren und unterstützt die allgemeine Gesundheit, ist aber kein Ersatz für tierärztliche Kontrolle bei Beschwerden.

Typische Symptome: häufiges Urinieren, Unsauberkeit, Pressen ohne Erfolg, Blut im Urin, auffälliges Lecken an der Harnöffnung, Rückzug oder Apathie. Bei Katzen ist sofortiger Handlungsbedarf angesagt!

Trockenfutter enthält kaum Feuchtigkeit. Katzen trinken von Natur aus wenig. Sie nehmen Wasser hauptsächlich über ihre Nahrung auf. Bei Trockenfütterung konzentriert sich der Urin, was das Risiko für Kristallbildung stark erhöht.

  • Füttere hochwertiges, getreidefreies Nassfutter mit hohem Fleischanteil
  • Achte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr
  • Vermeide künstliche Zusätze und übermäßige Harnansäuerung
  • Lass regelmäßig Urin und Blutwerte kontrollieren
  • Sorge für wenig Stress im Alltag

Reico weiß, dass nicht jeder Tierhalter ausschließlich Nassfutter füttern kann oder möchte. Viele Tierfreunde brauchen eine praktische, haltbare und einfach zu portionierende Lösung, etwa für unterwegs, auf Reisen oder bei Mehrkatzenhaushalten. Hier erfüllt ein hochwertiges Trockenfutter durchaus einen Bedarf.

Reico geht dabei einen anderen Weg als die Industrie:
Die Trockenfutter von Reico sind kaltgepresst, was bedeutet, dass sie nicht ultrahocherhitzt werden. So bleiben deutlich mehr natürliche Nährstoffe erhalten. Ein entscheidender Unterschied. Zudem enthalten sie keine künstlichen Zusatzstoffe und basieren auf einem ausgewogenen Mineralstoffprofil, das den Körper ins mineralische Gleichgewicht bringt.

Wichtig: Auch Reico empfiehlt nicht, ausschließlich Trockenfutter zu geben. Vielmehr kann es in bestimmten Situationen oder in Kombination mit Feuchtfutter eine sinnvolle Ergänzung sein, stets angepasst an das Tier und seine Lebensumstände.

Das MaxiCat Sterne Menü hat einen optimalen pH-Wert, mit dem Ziel den Harnsteinen entgegenzuwirken. Vita Tierfutter empfiehlt als erstes aber auf Nassfutter zu wechseln.

Ja, insbesondere:

  • Kater (enge Harnröhre)

  • Übergewichtige Katzen

  • Tiere mit wenig Bewegung oder Stress

  • Katzen, die hauptsächlich Trockenfutter fressen